Waschbares Kopfkissen

Das Wort „Hygiene“ kommt aus dem griechischen „ hygieinos“ und heißt übersetzt: „heilsam, der Gesundheit zuträglich“. Wenn man im Deutschen von Hygiene spricht, ist erst einmal die wissenschaftliche Lehre von der Verhütung der Krankheit und der Erhaltung und Festigung der Gesundheit gemeint. Nur umgangssprachlich versteht man unter Hygiene in erster Linie alles, was mit Sauberkeit zu tun hat – und dann erst, im Zusammenhang mit Reinlichkeit und Keimfreiheit, das Thema Gesundheit. Müßig zu sagen, dass das Thema Hygiene auch in unseren Betten eine große Rolle spielt.
Ebenso müßig ist die Feststellung, dass wohl kaum ein Mensch schmutzig ins Bett geht. Zumindest nicht im Normalfall. Also ist es für die Hygiene im Schlafzimmer doch ausreichend, wenn das Bett alle zwei Wochen frisch bezogen wird. Dabei ist es selbst zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht schmutzig! Oder doch?

Oberflächlich betrachtet ist das schon richtig. Doch die wahren Schmutzfinken, die für die Verunreinigung des Bettes sorgen, sind nicht sichtbar und meist auch nicht fühlbar. Aber sie sind da!
Es beginnt mit dem Schweiß. Jeder, wirklich jeder Mensch, verliert während des Schlafes einen halben Liter Schweiß pro Nacht. Wer stark schwitzt, kann bis zu zwei Liter pro Nacht verlieren. Und ein guter Teil davon wird vom Kopfkissen aufgesogen. Manchmal spüren wir das, weil sich unser Kopfkissen leicht feucht anfühlt. Ein Klima übrigens, das Hausstaubmilben so anziehend finden, dass sie sich verstärkt häuslich niederlassen. Was sie gar nicht mögen, sind Trockenheit und Kälte. Wer also zu den Menschen gehört, die so um die zwei Liter Flüssigkeit pro Nacht verlieren, sollte seinen Kopfkissenbezug wöchentlich wechseln. Doch was ist mit dem Kissen selbst?
Die nächste Herausforderung für unsere Kissen in punkto Hygiene kommt von unserem größten Organ, der Haut. Im Durchschnitt verlieren wir pro Tag eine Million abgestorbener Hautzellen. Davon verewigen sich sicherlich einige Hunderttausend in unserem Kopfkissen. Gruselig? Schon. Aber dass sich unsere Haut ständig erneuert, ist im Masterplan von Mutter Natur für uns nun einmal so vorgesehen.

Kopfkissen Hygiene

Was kann man also für seine Kopfkissen-Hygiene tun? Viele Kissen zum Wechseln haben, am Besten für jede Nacht eines? Bevor Sie sich für diese Lösung entscheiden, sollten Sie aber auch die Frage der Lagerung der Kissen klären, die sich gerade nicht im Einsatz befinden. Wesentlich besser und praktikabler ist es, sich zum Beispiel ein Luftkern-Kopfkissen zu kaufen. Die Hülle des Kissens ist so dicht (damit die Luft nicht einfach entweichen kann), dass sie – im Gegensatz zu Daunen und Federn und Schaumstoff – unseren Schweiß nicht aufsaugen kann. Der bleibt im Bezug und den kann man schnell wechseln und ab in die Waschmaschine! Auch abgestorbene Hautpartikelchen können gar nicht erst bis zur Kernhülle durchdringen. Sie landen auf dem Kissenbezug und der ist waschbar, siehe oben! Und das ist wesentlich einfacher, als ein ganzes Kopfkissen zu waschen! Dabei ist das waschbare Kissen nicht nur für Allergiker bestens geeignet, sondern auch für alle, die ein „Kreuz mit dem Kreuz“ haben, denn die Halswirbelsäule liegt auf dem Kissen genau in der richtigen Position, die es den Bandscheiben erlaubt, sich während der Nacht wieder mit Flüssigkeit zu versorgen. Wie das geht? Ganz einfach. Das Kissen kann – wenn es sein muss – Nacht für Nacht individuell auf die Bedürfnisse des Schläfers oder der Schläferin abgestimmt werden und so die Ideallinie der Wirbelsäule herstellen. Und das ohne Abstriche bei der Hygiene!